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Der Pointillismus (20)



Pointillismus – kleine Tupfer ergeben ein Ganzes

Als größtes bedeutendes Element des Pointillismus kann die Bedeutung der Farbe bezeichnet werden. Farben werden in winzig kleine Teilchen zerlegt und ergeben so für das Auge einen kompletten Gesamteindruck. Klingt schwierig, ist jedoch genau betrachtet, ziemlich einfach. Der Maler Georges Seurat beschäftigte sich Anfang der 80-er Jahre sehr intensiv mit dieser neuen Farbenlehre.

 

Wissenschaftliche Grundlagen werden zur Malerei

Damals war diese neue Art zu malen etwas Außergewöhnliches und Unbekanntes. Dementsprechend unterschiedlich waren auch die Meinungen dazu. Während viele gleichgesinnte Künstler, wie Paul Signac oder Charles Angrand fasziniert waren von dem Gedanken, dass Kunst unter wissenschaftlichen Grundlagen gefertigt wurde, fanden sich auch zahlreiche Gegner. Edgar Degas, zum Beispiel, lehnte diese neue Art zu Malen kategorisch ab. Nicht selten fiel das Wort „Konfetti“, das allerdings im Zusammenhang mit dem Pointillismus als abwertend bezeichnet wurde. Was den Kritikern allerdings fehlte, war das Verständnis, dass es sich um eine wissenschaftlich fundierte Sehtheorie handelte.

 

Die punktuellen Bilder eines Georges Seurat

Wer sich für diese „wissenschaftliche“ Kunstart interessiert, findet im Onlineshop 1art1 jede Menge Kunstdrucke des Malers Georges Seurat. Besonders eindrucksvoll und sofort als Pointillismus erkannt, ist seine Darstellung des Eiffelturms. Wie auf keinem anderen seiner Bilder sieht man deutlich die farblich genau gesetzten Punkte. Hier fehlt zwar die Klarheit des Motives, macht das Bild dennoch sympathisch durch die sanften Farben. Es ist mit Sicherheit ein Kunstdruck der besonderen Art und verschönert jeden Wohnraum. Hier sieht man deutlich das angelegte Raster, das sich bei Fertigstellung des Bildes zu wahrer Harmonie entwickelt. Doch es gibt noch mehr Bilder von Georges Seurat auf 1art1, die auch aus seinen Anfängen des Pointillismus stammen.